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	<title>German Church South West and Wales</title>
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	<description>Informationen aus den deutschsprachigen evangelischen Kirchengemeinden in Wales, Süd- und Westengland</description>
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		<title>Wie sieht wahre Dankbarkeit aus?</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 12:17:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken zu Bibelworten]]></category>

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		<description><![CDATA[Das 5. Buch Mose erklärt: Wenn sich auch der Fremde freuen kann, dass es dir gut geht (26,5). Ein interessanter Maßstab für ein sinnerfülltes Leben. Wer freut sich, dass es mich gibt? Auch der Nachbar, der mir jeden Tag begegnet? Auch der Kollege, der mit mir zusammenarbeitet? Auch die Verkäuferin im Supermarkt, bei der ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das 5. Buch Mose erklärt: Wenn sich auch der Fremde freuen kann, dass es dir gut geht (26,5). Ein interessanter Maßstab für ein sinnerfülltes Leben. Wer freut sich, dass es mich gibt? Auch der Nachbar, der mir jeden Tag begegnet? Auch der Kollege, der mit mir zusammenarbeitet? Auch die Verkäuferin im Supermarkt, bei der ich an der Kasse stehe? Auch der Fußgänger, für den ich mit dem Auto anhalte? Je fremder mir die Menschen sind, umso wichtiger ist es, dass ich mir diese Frage stelle. Denn dass vertraute Menschen zusammenhalten, das gilt auch in einer Verbrecherbande. Aber dass wir auch für Fremde ein Segen sind, das sollte charakteristisch für Christen sein.</p>
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		<title>Gewalt ist keine Lösung</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 16:03:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Beiträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Urlaub erreichen mich Bilder von brennenden Häusern, plündernden Menschen und einem Straßenraub an einem Verletzten. Für mich besteht kein Zweifel daran, dass dies Unrecht ist und nicht vergleichbar mit den Demonstrationen in den arabischen Ländern. Und ich bin mir auch sicher, dass Kriminelle nun die Chance nutzen, leichter an Diebesgut zu geraten.
Aber ich frage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Urlaub erreichen mich Bilder von brennenden Häusern, plündernden Menschen und einem Straßenraub an einem Verletzten. Für mich besteht kein Zweifel daran, dass dies Unrecht ist und nicht vergleichbar mit den Demonstrationen in den arabischen Ländern. Und ich bin mir auch sicher, dass Kriminelle nun die Chance nutzen, leichter an Diebesgut zu geraten.</p>
<p>Aber ich frage mich auch, was in einem Land geschehen sein muss, dass Jugendliche ihre eigene Stadt zerstören und Menschenleben auf dem Gewissen haben. Es will doch kein normaler Mensch freiwillig sein Leben in Trümmern verbringen.</p>
<p>Ist dies der Preis dafür, dass Eltern nicht mehr genug Zeit für ihre Kinder haben? Ist es die unglaubliche Politik der Umverteilung in den europäischen Staaten, die den Armen nimmt, damit sie den Reichen  geben kann? Oder ist es die Perspektivenlosigkeit der jüngeren Generation, die einfach keine echte Möglichkeit hat, eine Änderung der englischen Politik zu erreichen?</p>
<p>In der Erziehung meiner Kinder habe ich gelernt, dass sie verantwortlich ihr Leben gestalten konnten, weil ich sie über ihr Leben selbst entscheiden lassen habe. Verbote oder Strafen wären kontraproduktiv gewesen. Dies dürfte auch für die Politik gelten: Gegen einen Staat, den ich wirklich mitgestalten kann, werde ich mich nicht auflehnen müssen. Ein Staat jedoch, der nur zurückschlägt, bleibt Zielscheibe des Hasses.</p>
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		<title>Christen morden nicht!</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 23:05:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Beiträge]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Norwegische Killer beschreibt sich nach ARD-Angaben auf seiner facebook-Seite dort als &#8220;konservativ&#8221; und &#8220;christlich&#8221;. Das ist unglaublich. Denn mit den Worten Jesu ist solch ein Massenmord nicht vereinbar.
Möglicherweise sind manche Fundamentalisten nicht in der Lage, den Widerspruch zwischen den Eroberungs- und Ausrottungsgeschichten in alten Schichten des Alten Testaments und dem Prophetenbuch Jesaja oder den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Norwegische Killer beschreibt sich nach ARD-Angaben auf seiner facebook-Seite dort als &#8220;konservativ&#8221; und &#8220;christlich&#8221;. Das ist unglaublich. Denn mit den Worten Jesu ist solch ein Massenmord nicht vereinbar.</p>
<p>Möglicherweise sind manche Fundamentalisten nicht in der Lage, den Widerspruch zwischen den Eroberungs- und Ausrottungsgeschichten in alten Schichten des Alten Testaments und dem Prophetenbuch Jesaja oder den Worten Jesu wahrzunehmen. Für diese Dummheit mögen ihre Theologen verantwortlich sein.</p>
<p>Doch für einen solchen Massenmord gibt es auch keine alttestamentliche Rechtfertigung. Es handelt sich um reine Mordlust, und es ist für mich nicht nachvollziehbar, warum Menschen die dazu dienenden Waffen überhaupt besitzen dürfen.</p>
<p>Sollte mit dem Etikett &#8220;christlich&#8221; davon abgelenkt werden, dass die Verantwortung für den Waffenhandel bei den Politikern und bei den Herstellern liegt? Weder Sportler noch Jäger brauchen automatische Gewehre, doch offensichtlich wird gerade damit viel Geld verdient.</p>
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		<title>Es ist höchste Zeit</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 18:10:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Beiträge]]></category>

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		<description><![CDATA[den Missbrauch der Pressefreiheit  zu stoppen.
Zum einen dürfte in einem demokratischen Land kein Zeitungsverleger die öffentliche Meinung beherrschen und manipulieren können. Springer in Deutschland, Berlusconi in Italien, Murdoch in Großbritannien müssen in ihrer monopolartigen Macht gesetzlich eingeschränkt werden. Sonst ist keine echte Meinungsbildung mehr möglich.
Zum andern muss die Bloßstellung von Tatverdächtigen in der Presse  bestraft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>den Missbrauch der Pressefreiheit  zu stoppen.</p>
<p>Zum einen dürfte in einem demokratischen Land kein Zeitungsverleger die öffentliche Meinung beherrschen und manipulieren können. Springer in Deutschland, Berlusconi in Italien, Murdoch in Großbritannien müssen in ihrer monopolartigen Macht gesetzlich eingeschränkt werden. Sonst ist keine echte Meinungsbildung mehr möglich.</p>
<p>Zum andern muss die Bloßstellung von Tatverdächtigen in der Presse  bestraft und nicht unter dem Deckmantel der Pressefreiheit erlaubt werden. Es ist unfassbar, dass Unschuldige hier mit vollem Namen und Foto mit unbegründeten Verdächtigungen überschüttet werden, nur um Leser zu gewinnen. Wer solche Zeitungen kauft, macht sich mitschuldig. Denn in Wirklichkeit geht es nicht um die Wahrheit sondern um Geld.</p>
<p>Dass darüberhinaus auch noch Telefone von Opfern abgehört werden, ist der Gipfel der Schamlosigkeit. Ohne Korruption bei der Polizei und den Telefongesellschaften funktioniert das ja gar nicht. Ich hoffe, die britische Regierung setzt dem schnell ein Ende.</p>
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		<title>Zum Glück gibt es Himmel und Hölle nur im Märchen</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 20:29:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken zu Bibelworten]]></category>

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		<description><![CDATA[Sonst hätten wir ein Problem mit Jesu Geschichte vom reichen Mann und dem armen Lazarus (nachzulesen in Lukas 16,19-31). Denn die Menschen, die an den Grenzen der EU zurückgewiesen werden, kämpfen wie Lazarus ums Überleben. Im Sinne der Geschichte wäre es nur gerecht, wenn Gott einmal die Verhältnisse undrehen und die EU-Bürger zu abgewiesenen Bittstellern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sonst hätten wir ein Problem mit Jesu Geschichte vom reichen Mann und dem armen Lazarus (nachzulesen in Lukas 16,19-31). Denn die Menschen, die an den Grenzen der EU zurückgewiesen werden, kämpfen wie Lazarus ums Überleben. Im Sinne der Geschichte wäre es nur gerecht, wenn Gott einmal die Verhältnisse undrehen und die EU-Bürger zu abgewiesenen Bittstellern machen würde,</p>
<p>Ich habe keine Lösung für das Flüchtlingsproblem, aber Menschen in den Hunger oder in den Tod zurückzuschicken ist ohne Zweifel ein Skandal in Gottes Augen. Die christliche Kirche war einst der Ort, an dem Solidarität eingeübt wurde. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass dies bei unseren sonntäglichen Zusammenkünften wieder sichtbar wird.</p>
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		<title>Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 16:06:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken zu Bibelworten]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;liebe christliche Kirche. Die Perikopenordnung hält als Geschenk jedoch keinen Sekt bereit, sondern die Geschichte vom Turmbau zu Babel. Vielleicht, weil die Verantwortlichen gedacht haben, in der Kirche wird das alte Problem gelöst, dass Menschen einander nicht verstehen.
Man könnte aber die Geschichte auch anders verstehen: Die Kirche ist der eigentliche Turmbauer. Wir engagieren uns nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;liebe christliche Kirche. Die Perikopenordnung hält als Geschenk jedoch keinen Sekt bereit, sondern die Geschichte vom Turmbau zu Babel. Vielleicht, weil die Verantwortlichen gedacht haben, in der Kirche wird das alte Problem gelöst, dass Menschen einander nicht verstehen.<br />
Man könnte aber die Geschichte auch anders verstehen: Die Kirche ist der eigentliche Turmbauer. Wir engagieren uns nicht um Gottes willen für die Kirche, sondern die Kirche ist Selbstzweck geworden und eher daran interessiert, Macht über Menschen zu haben.  Und Gott sorgt für Schadensbegrenzung, indem er eine unbeherrschbare Meinungsvielfalt in der Kirche schafft und so die Kirche handlungsunfähig macht. Die Zerstörung der Einheit der Kirche bedeutet die Befreiung der Welt von einer sie beherrschenden Kirche. Wenn das so ist, dann sollten wir es lieber bei der bunten Vielfalt belassen als uns für eine Einheitskirche einzusetzen.</p>
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		<title>Christen sind nicht die besseren Menschen</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 20:07:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken zu Bibelworten]]></category>

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		<description><![CDATA[Sofern man sich darüber verständigen kann, was man unter &#8220;gut&#8221; und &#8220;böse&#8221; versteht, können Menschen aus anderen Religionen ebenso gut sein wie Christen &#8211; oder Christen ebenso versagen wie andere.
Was Christen von anderen Menschen unterscheidet, ist die Begründung der Moral. Weil das Reich Gottes nahe ist, weil Menschen gute Erfahrungen mit Gott machen, darum können [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sofern man sich darüber verständigen kann, was man unter &#8220;gut&#8221; und &#8220;böse&#8221; versteht, können Menschen aus anderen Religionen ebenso gut sein wie Christen &#8211; oder Christen ebenso versagen wie andere.</p>
<p>Was Christen von anderen Menschen unterscheidet, ist die Begründung der Moral. Weil das Reich Gottes nahe ist, weil Menschen gute Erfahrungen mit Gott machen, darum können sie es sich leisten, liebevoll und hilfsbereit zu sein. Und weil Christen auf die Vergebung Gottes vertrauen, können sie auch Schuld eingestehen und ihr Leben ändern ohne dabei das Gesicht zu verlieren.</p>
<p>So gilt Jesu Einladung: Kehrt um, denn das Himmelreich ist nahe. (Mt 3,2)</p>
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		<title>Guttenberg und die Erwartungen der Familie</title>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 21:35:37 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Aktuelle Beiträge]]></category>

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		<description><![CDATA[hat der zurückgetretene Minister als Grund für seinen Betrug bei der Doktorarbeit angeführt. Immer noch scheint ihm das wirkliche Schuldbewusstsein zu fehlen für das Unrecht, das er als Berufspolitiker und nicht etwa als junger Student getan hat.
Aber vielleicht ist er ja bisher noch gar nicht erwachsen geworden. Vielleicht hat er sich noch nicht von den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>hat der zurückgetretene Minister als Grund für seinen Betrug bei der Doktorarbeit angeführt. Immer noch scheint ihm das wirkliche Schuldbewusstsein zu fehlen für das Unrecht, das er als Berufspolitiker und nicht etwa als junger Student getan hat.</p>
<p>Aber vielleicht ist er ja bisher noch gar nicht erwachsen geworden. Vielleicht hat er sich noch nicht von den Erwartungen seiner Familie lösen und sein Leben selbst bestimmen können. Dann ist es gut, dass ihm die Aufgaben aus der Hand genommen worden sind, bei denen man verantwortlich entscheiden muss und nicht darauf achten kann, ob man es den Eltern recht macht.</p>
<p>Aber Hand aufs Herz: Wie frei sind wir selbst von der Erwartungen unserer (verstorbenen) Vorfahren?</p>
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		<title>Sorry: Weltuntergang verschoben</title>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 21:18:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Beiträge]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;und zwar am Samstag, den 21. Mai um 18 Uhr. Das verkündete der amerikanische Fernsehprediger Harold Camping. Er hat die Sintflut für das Jahr 4990 vor Christus errechnet; damals kündigte Gott den Weltuntergang nach 7 Tagen an, und am 21. Mai sollen nun genau 7000 Jahre vergangen sein &#8211; und für Gott sind doch 1000 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;und zwar am Samstag, den 21. Mai um 18 Uhr. Das verkündete der amerikanische Fernsehprediger Harold Camping. Er hat die Sintflut für das Jahr 4990 vor Christus errechnet; damals kündigte Gott den Weltuntergang nach 7 Tagen an, und am 21. Mai sollen nun genau 7000 Jahre vergangen sein &#8211; und für Gott sind doch 1000 Jahre wie ein Tag. Abgesehen von den viele praktischen Schwierigkeiten, über solange Zeiträume exakt zu rechnen (es gab ja zwischendurch auch Kalenderreformen) ist eine solche Rechnung völliger Unsinn:</p>
<p>Die Sintflutgeschichte ist eine &#8220;vorgeschichtliche&#8221; Erzählung, in der es nicht um einmal Geschehenes geht sondern um die grundsätzliche Frage: Wie geht Got mit unserem Versagen um? Straft er oder vergibt er? Eine Datierung der erzählten Flut ist also nicht möglich, genausowenig wie man zum Beispiel sagen kann, wann der verlorene Sohn in Jesu Erzählung zuhause freundlich aufgenommen wurde.</p>
<p>Das Bild von den 1000 Jahren, die vor Gott ein Tag sind, ist keine biblische Umrechnungstabelle sondern drückt für jeden verständlich aus, dass die Zeiträume, die wir überblicken können, im Vergleich mit den Zeiträumen, mit denen Gott zu tun hat, sehr klein sind. Wenn wir ungeduldig sind, sollten wir uns daran erinnern lassen.</p>
<p>Harold Camping hält nichts von den Kirchen. Er richtet sich lieber nach der Bibel. Die Kirchen hätten ihm jedoch zeigen können, wie die Bibeltexte richtig verstanden werden können.</p>
<p>PS:  Camping hat nun den Weltuntegang um 5 Monate verschoben. Er bedauert seinen Rechenfehler und tröstet alle, die in Erwartung des Weltuntergangs noch all ihr Geld ausgegeben haben, damit, dass sie auch aus anderen Gründen ihr Geld verlieren hätten können.</p>
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		<title>Kein Tag der Freude</title>
		<link>http://www.german-church-south-westandwales.org.uk/kein-tag-der-freude/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 May 2011 10:08:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelle Beiträge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.german-church-south-westandwales.org.uk/?p=739</guid>
		<description><![CDATA[So sollten die Christen unter den Befürwortern der Militäraktion gegen Bin Laden diesen Erfolg kommentieren. Ich halte es für denkbar, dass es zur Liquidierung des Al Kaida-Chefs keine Alternative gab. Bei Hitler sahen die Attentäter auch keinen anderen Weg. Das ist dann zwar nicht gut und auch nicht gerechtfertigt und daher auch kein Grund zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So sollten die Christen unter den Befürwortern der Militäraktion gegen Bin Laden diesen Erfolg kommentieren. Ich halte es für denkbar, dass es zur Liquidierung des Al Kaida-Chefs keine Alternative gab. Bei Hitler sahen die Attentäter auch keinen anderen Weg. Das ist dann zwar nicht gut und auch nicht gerechtfertigt und daher auch kein Grund zur Freude, aber eben unumgänglich. Es wäre kein Fehler, wenn man das Bedauern darüber ausdrücken dürfte anstatt sich als Politiker freuen zu müssen.</p>
<p>Aber auf dem Weg zur Überwindung des Terrors ist die Welt so nicht einen Schritt weiter gekommen. Für viele Menschen ist diese Militäraktion nur ein Beweis dafür, dass die USA ihre Interessen erfolgreich durchsetzen und dabei weder vor Folter noch vor Erschießungen zurückschrecken. Sie sehen die Opfer unter der Zivilbevölkerung. Sie erfahren, dass willkürliche Morde durch Soldaten nicht bestraft werden sondern denen der Prozess gemacht wird, die über diese Morde berichten. Wie sollen sich Menschen denn anders als terroristisch gegen diese wirtschaftliche und militärische Übermacht wehren, um selbstbestimmt leben zu können?</p>
<p>Ich glaube Obama, dass es ihm um eine gerechtere Welt geht, in der die Menschen über ihre Lebensumstände selbst bestimmen können. Aber ich mir nicht vorstellen, dass dieses Ziel durch Militäraktionen erreicht werden kann. Für jeden toten Terroristen kommen neue nach. Notwendig wäre es, den Menschen die Möglichkeit zu geben, sich gewaltlos auch gegen die Interessen der USA durchzusetzen zu können. Denn dann könnte dem Terror die Legitimation entzogen werden, aus der er jetzt seine Kraft bezieht.</p>
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